| Distanz | 44,5 km (grüne Umfahrungen: 23 km – 34,8 km) |
| Höhenunterschied | + 1.100 m | -1.100 m |
| Schwierigkeit | mittel |
| Untergrund | asphalt und unbefestigte Wege, mit einigen Abschnitten auf instabilem Untergrund |
| Empfohlenes Fahrrad | MTB, E-MTB, Gravelbike |
| Sehenswürdigkeiten entlang der Strecke | Spoleto, Piedipaterno, Vallo di Nera, Castel San Felice, Abtei der Heiligen Felice und Mauro, Sant’Anatolia di Narco. |
Die Route DIE ROUTE
Im Jahr 1926 wurde die Bahnstrecke zwischen Spoleto und Norcia eröffnet, die damals als kleines Meisterwerk der Ingenieurskunst galt.
Entlang der mehr als 50 Kilometer langen Strecke wurden 19 Tunnel sowie 24 Brücken und Viadukte von bemerkenswertem architektonischem Wert errichtet. Hinzu kamen spiralförmige Streckenabschnitte und Steigungen von höchstens 4,5 %.
Die Bahnstrecke wurde 1968 stillgelegt. Nach vielen Jahren der Nichtnutzung wurde ein Teil der Trasse im Juli 2014 restauriert und in einen Rad- und Fußweg umgewandelt.
Heute kann die ehemalige Bahntrasse zwischen Spoleto und der Valnerina nicht vollständig befahren werden. Die geöffneten Abschnitte werden, wo erforderlich, durch Umfahrungen auf Regional-, Gemeinde-, Wirtschafts- und anderen öffentlichen Straßen miteinander verbunden.
Von Spoleto führt die Route auf der historischen Bahntrasse bis zum Bahnhof Caprareccia. Von dort muss die Umfahrung entlang der Regionalstraße S.R. 395 bis Forca di Cerro genutzt werden.
Von Forca di Cerro kann man direkt über die S.R. 395 nach Piedipaterno weiterfahren. Diese Verbindung ist für alle zugänglich. Alternativ kann Tassinare über eine Gemeindestraße erreicht werden, die ausschließlich für erfahrene Radfahrende empfohlen wird. Ab Tassinare verläuft die Route wieder auf der ehemaligen Bahntrasse bis San Martino. Von dort führt eine weitere Umfahrung auf Wirtschafts- und Gemeindestraßen zum Bahnhof Sant’Anatolia di Narco.
Vom Bahnhof Sant'Anatolia di Narco folgt die Strecke der ehemaligen Bahntrasse bis Piedipaterno und führt dabei durch das Gebiet von Castel San Felice, wo sich das Dorf und die nahe gelegene Abtei der Heiligen Felice und Mauro befinden. Vom Bahnhof aus kann man außerdem bergauf in Richtung Sant’Anatolia di Narco fahren und dort Anschluss an den Nera-Radweg finden, der durch die Valnerina bis zu den Marmore-Wasserfällen führt.
Einige Abschnitte sind derzeit von Bauarbeiten betroffen. Die Route wechselt zwischen unbefestigten Teilstücken auf der ehemaligen Bahntrasse, asphaltierten Straßen mit Kraftfahrzeugverkehr und anspruchsvolleren Verbindungen mit starken Steigungen und instabilem Untergrund. Entlang der Strecke werden Wälder, Viadukte und unbeleuchtete Tunnel durchquert. Diese Elemente machen die Tour besonders reizvoll, erfordern jedoch eine leistungsfähige Beleuchtung am Fahrrad oder Helm.
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BEFAHRBARE ABSCHNITTE
Derzeit zugänglich sind:
- Spoleto – Bahnhof Caprareccia, entlang der ehemaligen Bahntrasse: geöffnet
- Bahnhof Caprareccia – Forca di Cerro, über die Umfahrung entlang der Regionalstraße S.R. 395: für alle zugänglich
- Forca di Cerro – Piedipaterno, über die Umfahrung entlang der Regionalstraße S.R. 395: für alle zugänglich
- Forca di Cerro – Tassinare, über die Umfahrung auf einer Gemeindestraße: ausschließlich für erfahrene Radfahrende empfohlen, da der Abschnitt starke Steigungen und einen instabilen Untergrund aufweist
- Tassinare – San Martino, entlang der ehemaligen Bahntrasse: geöffnet
- San Martino – Bahnhof Sant’Anatolia di Narco, über Umfahrungen auf Wirtschafts- und Gemeindestraßen: ausschließlich für erfahrene Radfahrende empfohlen, da der Abschnitt starke Steigungen und einen instabilen Untergrund aufweist
- Bahnhof Sant’Anatolia di Narco – Piedipaterno, entlang der ehemaligen Bahntrasse, mit einigen von laufenden Bauarbeiten betroffenen Abschnitten
GESPERRTE ABSCHNITTE
Die Verbindungen Caprareccia–Tassinare und San Martino–Bahnhof Sant’Anatolia di Narco entlang der ehemaligen Bahntrasse sind derzeit gesperrt und nicht befahrbar. Auf der aktualisierten Karte sind sie rot gekennzeichnet.
Einige Abschnitte können von Bauarbeiten, Instandhaltungsmaßnahmen oder vorübergehenden Änderungen der Zugangsbedingungen betroffen sein.
Zwischen Castel San Felice und der Abzweigung nach Vallo di Nera können Bauarbeiten und Baufahrzeuge vorhanden sein. Die als geöffnet ausgewiesenen Abschnitte bleiben weiterhin zugänglich. In den von den Arbeiten betroffenen Bereichen wird der Durchgang von Radfahrenden und Fußgängern durch Beschilderung und die Anweisungen des vor Ort eingesetzten Personals geregelt.
Die Befahrbarkeit kann sich im Laufe der Zeit ändern. Vor dem Start sollten daher stets die aktuellen Hinweise von Umbria Mobilità eingesehen werden.
Karte der Befahrbarkeit
Die am 30. Juli 2026 aktualisierte Karte zeigt die geöffneten Abschnitte der ehemaligen Bahntrasse, die geöffneten Abschnitte mit ANAS-Bauarbeiten, die Umfahrungen, die gesperrten Abschnitte sowie die Kreuzungspunkte. Die unterschiedlichen Farben ermöglichen es, die einzelnen Verbindungen und ihre jeweiligen Zugangsbedingungen eindeutig zu erkennen.
Aktuelle Karte der Befahrbarkeit der ehemaligen Bahnstrecke Spoleto–Norcia anzeigen.








