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ROUTE 24


Nocera Umbra und Colfiorito: Wasser, Kartoffeln und Linsen
Nocera Umbra, Colle Croce, Colfiorito, Cesi, Volperino, Capodacqua, Valtopina, Nocera Umbra

Technische Daten

Abfahrt und Ankunft: Nocera Umbra
Länge: 62 km
Höhenunterschied: 1.200 m
Schwierigkeitsgrad: schwierig
Straßenbelag: Asphalt
Empfohlenes Rad: Straßenrad
Sehenswertes in dieser Gegend: Nocera Umbra, Sumpfgebiet von Colfiorito, umbrisch-märkischer Apennin

Die Route beginnt in Nocera Umbra und führt bergauf nach Colfiorito und zum Herzstück des umbrisch-märkischen Apennin, eines der Gebiete, die vom Erdbeben des Jahres 1997 am stärksten betroffen waren. In vielen der hier liegenden Bergdörfer sind die Spuren dieses Erdbebens noch gut sichtbar. Die Strecke zeichnet sich durch drei anspruchsvolle Anstiege aus, gibt uns aber Gelegenheit, fern ab vom Straßenverkehr in eine außergewöhnliche Atmosphäre und eine noch unberührte Natur einzutauchen. In dieser Gegend scheint die Zeit stehen geblieben zu sein.

Wir starten an der kleinen Sporthalle von Nocera Umbra und fahren die Bundesstraße SS361 Richtung Pioraco und Fiuminata bergab bis nach Casebasse (km 2), wo wir rechts abbiegen, den Fluss Topino überqueren und den Hinweisschildern nach Colle Croce folgen. Hier beginnt der erste Anstieg des Tages: 10 Kilometer lang, aber ohne übermäßige Steigungen und mit einigen Abschnitten, bei denen man wieder Luft holen kann. In Sorifa (km 7) biegen wir links zum Pass von Colle Croce ab, den wir bei Kilometer 12 erreichen. Hier haben wir zu unserer Linken einen schönen Blick auf den Monte Acuto und den Monte Pennino.

Weiter geht es bis zur Ortschaft Annifo, in der wir nach 3 gering ansteigenden Kilometern ankommen: Wir halten uns jetzt links und radeln bergab zur Ebene von Colfiorito.

In Colfiorito (km 20,5) wenden wir uns nach links in Richtung Cesi und an der nächsten Kreuzung (km 21,2) folgen wir ebenfalls den Hinweisschildern nach Cesi.

In der Nähe von Cesi fahren wir bei Kilometer 24 rechts und folgen den Hinweisschildern nach Volperino und Foligno; wir beginnen den im Schatten liegenden, 3 Kilometer langen Anstieg, der uns zum Pass von Volperino bringt.

Die technische und kurvenreiche Abfahrt erfordert maximale Konzentration und endet bei Kilometer 34 an der Kreuzung mit der SS77, an der wir rechts abbiegen und bergauf zur Hochebene von Colfiorito fahren (Vorsicht, da wir auf diesem Abschnitt auf einige Lastwagen treffen könnten).

Bei Kilometer 38,2 fahren wir links in Richtung Capodacqua und folgen auch an der nächsten Kreuzung, auf die wir bei Kilometer 39,8 stoßen und bei der die Steigung endet, den Hinweisschildern zu diesem Ort. Nach einer langen Abfahrt erreichen wir Capodacqua und fahren auf einer Straße mit schlechtem Straßenbelag in Richtung Foligno, bis wir bei Kilometer 49 rechts Richtung Valtopina abbiegen.

Bei Kilometer 52 kommen wir in Valtopina an, ein für seine Trüffelspezialitäten berühmter Ort, und fahren von hier auf der Provinzstraße SP ex Flaminia weiter, die praktisch bis Norcia parallel zur Flaminia Nuova verläuft. Bei Kilometer 58 beginnt der leichte, 3 Kilometer lange Anstieg bis nach Norcia, wo wir rechts Richtung Camerino und Pioraco fahren und zum Ausgangspunkt zurückkehren.




Was Sie sich unbedingt anschauen sollten

Nocera Umbra (Foto oben) liegt auf einem Hügel und ist schon seit dem 16. Jahrhundert, als Wasserwerke sowie Entnahme- und Transportsysteme gebaut wurden, für sein Wasser berühmt.

Sehenswert sind die Kirche San Francesco, Sitz der Pinakothek und des Städtischen Museums, der Dom, ein antikes romanisches Gebäude des 12. Jh., das im Jahr 1448 komplett wiederaufgebaut wurde, und der Campanaccio (Stadtturm), ein imposanter Wachturm des 11. Jh. und einziger Überrest der alten Festung. In der Altstadt sollte man die im Laufe des 19. Jh. vollständig restaurierte Kirche Santa Chiara (13. Jh.) und das Gemeindetheater, ein prächtiges Beispiel der Liberty-Architektur, besichtigen.

In der Umgebung gibt es noch zahlreiche Überreste der antiken Via Flaminia, die zwischen Rom und Rimini verlief und 220 v. Chr. vom Zensor Gaio Flaminio eingeweiht worden war: Während des gesamten Altertums war sie die Hauptverbindungsstraße zwischen der Hauptstadt, der Adriaküste und dem Gebiet der Padana.

Die Höhepunkte dieser Route sind jedoch die Naturlandschaften mit den Gipfeln des Apennin, den Hochebenen, den kleinen Dörfern, die sich an die Hänge schmiegen, und dem Sumpfgebiet von Colfiorito im Park von Colfiorito.

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