Technische Daten
Abfahrt und Ankunft: Todi
Länge: 52 km
Höhenunterschied: 900 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Straßenbelag: Asphalt
Empfohlenes Rad: Straßenrad
Sehenswertes in dieser Gegend: Todi, Monte Castello di Vibio, Collepepe, Collazzone, San Terenziano, Grutti
Diese Route von mittlerem Schwierigkeitsgrad startet in Todi (Foto oben), einer der beliebtesten und am häufigsten besuchten Orte in ganz Umbrien, und verläuft auf den Hügeln, die sich zwischen dem Tibertal und den Monti Martani im Gebiet um Todi erheben.
Die Radtour führt zwar oft bergauf und bergab, präsentiert jedoch keine besonders steilen Anstiege; die zwei anspruchsvollsten Anstiege sind die nach Collazzone und nach Todi. Wir starten in der Nähe der gleich außerhalb der Altstadt von Todi gelegenen Kirche Santa Maria della Consolazione (Foto auf der rechten Seite), ein prachtvolles, zwischen 1508 und 1607 errichtetes Bauwerk.
Von hier wenden wir uns nach rechts, fahren abwärts Richtung Orvieto und Baschi und biegen nach ca. 500m rechts in Richtung Porta Orvietana und Porta Perugina ab. Wir radeln um die ganze Stadt und fahren bei Kilometer 3 links Richtung Collevalenza; gleich danach geht es wieder links und wir beginnen die Abfahrt Richtung Ponte Rio, einer der wenigen verkehrsreichen Abschnitte dieser Route.
In Ponte Rio angekommen (km 7) fahren wir rechts Richtung Perugia und sofort nach der Unterführung unter der Schnellstraße E45 links Richtung Pian di Porto und Monte Castello di Vibio.
Weiter geht es auf der Provinzstraße SP383, wobei wir den Hinweisschildern nach Pantalla folgen; zu unserer Linken hebt sich deutlich das Profil des Dorfes Monte Castello di Vibia ab, das für sein kleinstes Theater der Welt mit nur 99 Plätzen berühmt ist.
Bei Kilometer 22 verlassen wir die SP383 und fahren rechts in Richtung Collepepe. Jetzt beginnt der Anstieg nach Collazzone, eine antike bewohnte Ortschaft, die auf dem Gipfel eines Hügels zwischen Wäldern, Eichen und Olivenhainen liegt. Wie erreichen Collazzone bei Kilometer 28 und können hier eine Rast einlegen, um das Panorama des Tibertals und der Monti Martani zu genießen, bevor wir nach San Terenziano weiterfahren. Nach einigen Kilometern bergauf kommen wir bei Kilometer 36,5 dort an.
In San Terenziano biegen wir links ab und radeln in Richtung des kleinen Örtchens Frontignano. Wir beginnen eine steile und kurvenreiche Abfahrt, die Konzentration und eine gewisse Vertrautheit mit dem Fahrrad erfordert.
Während wir nach Ponte Rio radeln, können wir in der Ferne schon wieder das unverwechselbare Profil von Todi erkennen. In Ponte Rio biegen wir links auf die SS79/bis ab und fahren dieselbe Straße zurück, die wir am Anfang der Radtour abwärts gefahren sind. Nachdem wir wieder an der Stadtmauer angekommen sind, können wir entweder links zur Kirche Santa Maria della Consolazione zurückkehren, oder in die Altstadt mit ihren engen und steilen Gassen fahren und unter anderem den Palazzo dei Priori, den Palazzo del Capitano del Popolo und den Dom besichtigen, um nur einige der außergewöhnlichen artistischen Schönheiten zu nennen, die in Todi zu sehen sind.
Was Sie sich unbedingt anschauen sollten
Todi, umgeben von drei konzentrischen Mauerringen, ist eines der umbrischen Städtchen mit dem reichsten Kunst- und Kulturbestand.
Auf jeden Fall sollte man die großartige Piazza del Popolo besichtigen, einer der schönsten Plätze Italiens, an dem sich die monumentalen Bauwerke der zivilen Palazzi und des Kirchenkomplexes erheben: Der Palazzo del Podestà, der zwischen 1334 und 1347 mit gotischen Formen und einem viereckigen Turm errichtete Palazzo dei Priori, der Palazzo del Capitano del Popolo (Ende 13. Jh.) und der Dom.
In dem charakteristischen, auf einem Hügelgipfel gelegenen mittelalterlichen Dorf Monte Castello di Vibio befindet sich das wirklich einzigartig gestaltete Theater "Teatro della Concordia": Es wurde im Jahr 1808 eröffnet und ist mit seinen 99 Logen- und Parkettplätzen das "kleinste Theater der Welt".
Sehenswert sind auch die anderen mittelalterlichen Dörfer, durch die man auf dieser Radtour kommt, darunter Collazzone, Collepepe, San Terenziano und Frontignano. Sie haben ihr ursprüngliches Erscheinungsbild größtenteils erhalten und damit auch ihren unverwechselbaren Charme.