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ROUTE 13


Von Panicale zu den Hügeln um Perugia
Panicale, Sant’Arcangelo, Mugnano, Fontignano, Paciano, Panicale

Technische Daten

Abfahrt und Ankunft: Panicale
Länge: 48 km
Höhenunterschied: 750 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Straßenbelag: Asphalt
Empfohlenes Rad: Straßen-/Hybridrad
Sehenswertes in dieser Gegend: Panicale, Paciano, Fontignano, Trasimenischer See

Das antike mittelalterliche Dorf Panicale hat seine ursprüngliche Struktur zum größten Teil erhalten und ist dank seiner Hügellage ein wundervolles Aussichtsfenster auf den Trasimenischen See und das umliegende Land zwischen Umbrien und der Toskana.

Wir starten in der Altstadt und verlassen den Ort über eine steile, erst vor kurzem neu asphaltierte Abfahrt, wobei wir den Hinweisschildern nach Castiglione del Lago und Tavernelle folgen. An der Kreuzung biegen wir links auf die Provinzstraße SP306 ab, verlassen sie aber nach einem knappen Kilometer wieder und fahren rechts Richtung Casalini. Jetzt radeln wir auf einer verkehrsfreien Straße inmitten der Natur. Nachdem wir Casalini und den kleinen Hügel, auf dem sich die Burg Montalera erhebt, hinter uns gelassen haben, nehmen wir bei Kilometer 9 die stärker befahrene Bundesstraße SS75/bis.

Weiter geht es Richtung Sant´Arcangelo; hier können wir dann einige Kilometer auf dem unbefestigten Radweg fahren, der links neben der Straße verläuft. Bei Kilometer 16 verlassen wir die Bundesstraße und wenden uns nach rechts Richtung Mugnano, wobei wir einen kurzen, aber steilen Anstieg von ca. 300m überwinden müssen.

In Mugnano fahren wir rechts und folgen auf der SP305 den Hinweisschildern nach Fontignano; wir erreichen den Ort bei Kilometer 24,5.

Von hier, wo sich laut Überlieferung das Grabmal des Perugino befindet, fahren wir ca. einen Kilometer abwärts und biegen an der Kreuzung mit der SS220 rechts in Richtung Città della Pieve ab (bei diesem Streckenabschnitt ist besondere Vorsicht geboten, da die Straße stark befahren ist).

Wir verlassen die Bundesstraße bei Kilometer 29,5 und fahren links Richtung Collebaldo, Oro. Nach ca. einem Kilometer biegen wir rechts ab und fahren in die Ortschaft Oro hinein. Knapp 150m weiter biegen wir erneut rechts ab und verlassen die Hauptstraße auf der Höhe eines alten Hauses aus roten Backsteinen; jetzt radeln wir auf einer wunderschönen Nebenstraße mitten durch die Natur, bis wir uns unterhalb der Wallfahrtskirche delle Grondici befinden. Hier biegen wir rechts ab, überqueren eine kleine Zementbrücke, fahren in den Ort Tavernelle hinein und folgen den Hinweisschildern zur Hauptstraße, auf der wir dann Richtung Città della Pieve fahren.

Bei Kilometer 34 wenden wir uns nach rechts in Richtung Panicale und beginnen kurz danach den Anstieg, der uns in Serpentinen wieder in die Ortsmitte bringt. Wer jetzt müde Beine hat, kann hier haltmachen; wer dagegen noch über ausreichend Energie verfügt, sollte einige Kilometer weiterfahren und über die Hügelstraße von Ceraseto bis Paciano radeln. In diesem Fall fahren wir erneut aus Panicale hinaus, dieses Mal jedoch Richtung Paciano. Nach einer Abfahrt von knapp 100m biegen wir links in die enge Straße von Ceraseto ein und folgen den Hinweisschildern nach Paciano, wo wir bei Kilometer 43,5 ankommen. Von hier fahren wir Richtung Perugia. Bei Kilometer 47 nehmen wir die zwischen Olivenbäumen ansteigende Straße, die uns nach 1.500 Metern wieder in die Ortsmitte von Panicale bringt.




Was Sie sich unbedingt anschauen sollten

Besichtigenswert ist das mittelalterliche Dorf Panicale (Foto oben rechts), Aussichtspunkt auf einem der Hügel, die den Trasimenischen See einrahmen. Interessant sind hier der Palazzo del Popolo, die Kollegialkirche San Michele, der Komplex San Sebastiano und das Theater Cesare Caporali.

Das Dorf Paciano, dessen Altstadt von einem Mauergürtel des 14. Jh. mit Türmen und drei Eingangstoren umschlossen ist, erhebt sich inmitten eines Gebiets mit zahlreichen Steineichen-, Eichen- und Kastanienwäldern. Aufgrund seiner beachtlichen Natur- und Kunstschätze gehört es zum Club der "Schönsten Ortschaften Italiens".

Von der antiken Burgfestung Montalera sind noch Zinnentürme im guelfischen Stil, Verteidigungsmauern und Überreste des alten Grabens und der Zugbrücke erhalten. Der bewohnte Festungskern wurde umgebaut und ist heute ein prachtvoller Renaissance-Palast.

In Fontignano kann man das Grabmal des Malers Pietro Vannucci aus Città della Pieve, genannt "il Perugino", besichtigen. Der Maler soll hier während der Durchführung des Auftrags, die Kirche der Ortschaft mit Fresken zu bemalen, an Pest gestorben und in der Nähe der Kirche Annunziata beerdigt worden sein. Eine im Jahr 1911 durchgeführte Forschung ermöglichte die Identifizierung des Grabes und der Gebeine des Künstlers.

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