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ROUTE 12


Olivenöl und Wein an den Ufern des Trasimenischen Sees
Castiglione del Lago, Ferretto, Riccio, Tuoro sul Trasimeno, Passignano, San Feliciano, San Savino, Sant’Arcangelo

Technische Daten

Abfahrt und Ankunft: Castiglione del Lago
Länge: 69 km
Höhenunterschied: 450 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Straßenbelag: Asphalt
Empfohlenes Rad: Straßen-/Hybridrad, MTB
Sehenswertes in dieser Gegend: Trasimenischer See, Castiglione del Lago, Tuoro, Passignano, Monte del Lago, Magione

Diese Route, die mehr wegen der Streckenlänge als wegen des Höhenunterschieds als mittelschwer klassifiziert wurde, beginnt am Städtischen Schwimmbad von Castiglione del Lago und verläuft rund um den Trasimenischen See, wobei lange Abschnitte auf der Weinstraße Colli del Trasimeno und auf der Straße des Olivenöls "DOP UMBRIA" zurückgelegt werden. Wir verlassen Castiglione del Lago in Richtung Pozzuolo, biegen aber bei Kilometer 2,5 Richtung Piana und Ferretto ab. Auf ruhigen Nebenstraßen radeln wir jetzt einige Kilometer durch kleine Pinienhaine und bestellte Felder.

Nachdem wir hinter Ferretto einen kurzen Anstieg bewältigt haben, erreichen wir bei Kilometer 12,5 Pietraia, wo wir rechts Richtung Riccio abbiegen. Wir nehmen die ziemlich befahrene Bundesstraße SS71, verlassen sie aber nach ca. 500m schon wieder und fahren rechts Richtung Tuoro.

Über einige leichte Anstiege zwischen Olivenbäumen kommen wir in die Ortschaft Puntabella, ein wahres Aussichtsfenster auf den Trasimenischen See: Von hier können wir das gesamte Seepanorama genießen, das sich unter uns ausbreitet. Weiter geht es auf der SS75/bis vorbei an Tuoro und Passignano. Bei Kilometer 38,5 fahren wir rechts Richtung Torricella (wer mit einem Trekking-Rad oder einem Mountainbike unterwegs ist, kann in diesem Abschnitt den unbefestigten Radweg nutzen, der mehr oder weniger parallel zur Hauptstraße verläuft und nach Sant´Arcangelo führt).

Wir radeln auf der nah am Seeufer verlaufenden Provinzstraße SP316 weiter und kommen durch San Feliciano (ein altes Fischerdorf). Kurz hinter San Savino nehmen wir wieder die SS71 und fahren rechts Richtung Chiusi. Nachdem wir den Ort Sant´Arcangelo hinter uns gelassen haben, bringt uns ein kurzer Anstieg von 500m nach Poggio di Braccio, eine alte Poststation aus dem Jahr 1500, von der man den ganzen See überblickt.

Von hier folgen wir der Hauptstraße bis Kilometer 58,5. Hier wenden wir uns nach rechts und folgen den Hinweisschildern nach Arezzo und Castiglione del Lago, wo wir nach weniger als 10 Kilometern ankommen. Am Kreisverkehr vor dem Ortseingang fahren wir rechts und kehren auf dem Radweg entlang des Sees zum Ausgangspunkt zurück. Vorher sollte man jedoch unbedingt noch aufwärts in die Altstadt von Castiglione fahren. Aufgrund seiner Lage und seiner historischen Bauwerke ist der Ortskern wirklich eine Besichtigung wert.




Was Sie sich unbedingt anschauen sollten

Der Trasimenische See ist mit seiner Ausdehnung von 126 km² der drittgrößte See Italiens und aufgrund seiner interessanten Natur als regionaler Naturpark geschützt. Der kreisförmige Wasserspiegel ist von weichen, mit Olivenhainen bedeckten Hügeln und fruchtbaren Ebenen umrahmt und ein beliebtes Reiseziel ausländischer Touristen.

Passignano, geschützt von der Stadtmauer und der Festung, präsentiert sich immer noch in der Gestalt eines befestigten Ortes. Zu den künstlerisch wertvollen Gebäuden gehören die Kirche San Cristoforo, die Kirche San Rocco aus dem 15. Jh., die Kirche San Bernardino und das Oratorium San Rocco.

Von hier besteht die Möglichkeit einer Überfahrt mit dem Fährschiff zu den zwei Inseln Isola Maggiore und Isola Polvese.

In Magione sollte man die Burg der Malteserritter besichtigen, eine der schönsten Burgen Umbriens, die sich durch ihren quadratischen Grundriss und die runden Wachtürme auszeichnet. Die heutige Struktur entstand über der Kernstruktur eines im 12. Jh. von den Malteserrittern gegründeten Hospiz und ist das Ergebnis eines Ausbaus der zuvor existierenden Burg. Bei dieser Erweiterung wurde auch eine antike Benediktinerabtei des 12. Jh. einverleibt, vermutlich früher ein Sitz des Templerordens.

Sehenswert in der Umgebung sind die alten Dörfer Castel Rigone, Montecolognola und Monte del Lago, von wo man einen schönen Blick auf den See und die alten Fischerdörfer San Feliciano und Sant´Arcangelo hat.

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