Technische Daten
Abfahrt und Ankunft: Acquasparta
Länge: 29,5 km
Höhenunterschied: 350 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Straßenbelag: Asphalt
Empfohlenes Rad: Straßen-/Hybridrad
Sehenswertes in dieser Gegend: Acquasparta, Avigliano Umbro, Montecastrilli, Fossilienwald Dunarobba
Die Route Nr. 7 beginnt in der Ortsmitte von Acquasparta, eine antike, über den Ruinen der römischen Siedlung Carsulae entstandene Stadt, und verläuft von hier über die sanft gewundenen und gut angebauten Hügel, die sich bis Montecastrilli und Avigliano Umbro erstrecken.
Die einfache Strecke schlängelt sich durch eine weich gewellte und ruhige Landschaft ohne größere Steigungen und ist deshalb auch für unerfahrene Radfahrer ideal, die einen erholsamen Tag auf zwei Rädern verbringen möchten.
Wir fahren in der Viale Roma gleich außerhalb der Altstadt von Acquasparta ab und radeln gute 5 Kilometer Richtung Montecastrilli auf einer ganz leicht ansteigenden Straße, die uns nach Castel Todino bringt.
Hier biegen wir rechts Richtung Collesecco und nach einem knappen Kilometer links auf die Provinzstraße SP81 Richtung Avigliano Umbro und Dunarobba ab. Jetzt folgt der Streckenabschnitt mit dem schönsten Panorama: Die Straße verläuft auf dem Hügelkamm und bietet einen guten Blick auf die weiche Schönheit der umliegenden Landschaft.
Wir folgen weiterhin den Hinweisschildern nach Avigliano Umbro und treffen bei Kilometer 10 linker Hand auf eine der bedeutendsten paläontologischen Stätten der Welt: Der Fossilienwald von Dunarobba, in dem noch Baumstämme aus dem drei Millionen Jahre alten Originalholz zu sehen sind.
Von hier geht es weiter nach Dunarobba. Hinter dem Ort fahren wir links bis nach Avigliano Umbro, wo wir eine kurze Rast einlegen können.
Von Avigliano Umbro folgen wir den Hinweisschildern nach Farnetta und zum Sportplatz, fahren durch die Ortschaft, biegen anschließend rechts ab und radeln abwärts bis zur Kreuzung mit der Provinzstraße SP82, an der es links in Richtung Farnetta und Montecastrilli weitergeht.
Wir radeln weiter mitten durch die Landschaft, bis wir bei Kilometer 20,5 den antiken mittelalterlichen Ort Montecastrilli erreichen. Von hier folgen wir den Hinweisschildern nach Acquasparta und beginnen einen nur unmerklich aufwärts führenden Abschnitt, der uns nach Castel Todino (km 23,5) bringt. Wir folgen jetzt den Hinweisschildern nach Acquasparta, das wir nach 6 unmerklich abwärts führenden Kilometern erreichen. Während der Besichtigung der bezaubernden Altstadt können wir uns hier eine Erfrischung gönnen.
Was Sie sich unbedingt anschauen sollten
Das repräsentativste Gebäude in Acquasparta, eine über den Ruinen der antiken römischen Siedlung Carsulae entstandene Stadt, ist der Palazzo Cesi mit seiner prachtvollen, vom Architekten Gian Domenico Bianchi entworfenen Renaissance-Architektur.
Interessant sind auch die Kirche San Francesco aus dem Jahr 1294, die Kirche der Schutzherrin der Stadt Santa Cecilia, die das Grabmal des Prinzen Federico Cesi beherbergt, die Kirche Madonna del Giglio (oder del Crocifisso) von 1606 und die Sakramentskirche (1684).
In Dunarobba sollte man die Renaissance-Festung und vor allem den naturwissenschaftlich ausgesprochen interessanten Fossilienwald besichtigen, der mit seinen Baumstämmen aus drei Millionen Jahre altem Originalholz eine der bedeutendsten paläontologischen Stätten der Welt ist.Eindrucksvoll ist auch das kleine, innerhalb eines Mauergürtels an den Fels geschmiegte Örtchen Montecastrilli mit der Porta Amerina und der Porta Mediovale.In der Umgebung kann man die Altstadt des mittelalterlichen Ortes San Gemini und die zwischen Terni und San Gemini gelegene römische Ausgrabungsstätte Carsulae besuchen.