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ROUTE 21


Assisi, Spello und die harten Aufstiege zum Monte Subasio
Assisi, Spello, Santa Maria degli Angeli, Basilika von Rivotorto, Einsiedelei “Eremo delle Carceri”, Regionalpark des Monte Subasio

Routen Schwer

Sie richten sich an geübte Biker mit ausgezeichnetem Trainingsniveau und guten Fahrfähigkeiten. Für diese Routen ist sowohl Erfahrung als auch ein technisch zuverlässiges MTB erforderlich

Technische Daten

Abfahrt und Ankunft: Assisi
Länge: 34,5 km
Höhenunterschied: 1.100 m
Schwierigkeitsgrad: schwer
Straßenbelag: 60% unbefestigt, 40% Asphalt
Sehenswertes in dieser Gegend: Assisi, Spello, Santa Maria degli Angeli, Basilika von Rivotorto, Einsiedelei “Eremo delle Carceri”, Regionalpark des Monte Subasio

Diese faszinierende, aber anstrengende Route beginnt auf der Piazza Matteotti im hochgelegenen Teil von Assisi. Die knapp 35 Kilometer lange Strecke zeichnet sich durch den schwierigen und steilen Anstieg zum Monte Subasio aus, der an manchen Stellen Steigungen von über 20% aufweist. Die Tour eignet sich deshalb nur für Biker mit ausgezeichnetem Trainingsniveau. Wer die Schwierigkeit der Strecke etwas reduzieren möchte, kann die Route auch in umgekehrter Richtung in Angriff nehmen: Man muss zwar ebenfalls auf den Monte Subasio fahren, aber von Spello aus ist der Anstieg weniger hart.

Von der Piazza Matteotti wenden wir uns sofort nach rechts und folgen den Hinweisschildern zum Monte Subasio. Wir verlassen Assisi durch die Porta Cappuccini, hinter der schon der Anstieg zum Gipfel beginnt (da der Start gleich sehr anstrengend ist, empfiehlt sich eine kurze Aufwärmphase, z. B. die Besichtigung der Altstadt von Assisi). Nach 300m, also sofort nach der Porta Cappuccini, verlassen wir die Asphaltstraße, biegen links ab und folgen dem Weg Nr. 50: Der erste Teil der Bergfahrt ist sicherlich der beschwerlichste und kann aufgrund der Steigungen und des holprigen Bodens teilweise zum Absteigen zwingen. Der Anstieg verläuft immer im Schatten eines dichten Waldes und bringt uns nach knapp 6 Kilometern zur Ortschaft „Gli Stazzi“ kurz vor dem Gipfel des Monte Subasio: Hier verlassen wir den Wald, überqueren die Asphaltstraße und radeln auf halber Höhe des Berghangs auf einem unbefestigten Pfad weiter, der sich über den gesamten Berg schlängelt (Foto rechts). Den schwierigsten Teil dieser Radtour haben wir jetzt schon hinter uns und können von dem Pfad, der knapp unterhalb des Gipfels des Monte Subasio verläuft, ein atemberaubendes Panorama genießen.

Von Kilometer 8,5 bis Kilometer 12,5 radeln wir auf einem vergnüglichen Singletrail, bevor wir wieder auf die unbefestigte Straße gelangen, die uns nach 5 Kilometern Abfahrt nach Collepino bringt (km 17,4).

Hier stoßen wir wieder auf Asphalt, wenden uns nach rechts und fahren zwischen Olivenhainen weiter bergab bis nach Spello (Foto unten), wo man eine Rast einlegen sollte, um den historischen Ortskern zu besichtigen. Von Spello geht es rechts weiter und bei Kilometer 22,7 biegen wir rechts in die Via degli Ulivi ein, auf der wir bis Capodacqua (km 25,9) bleiben. Dort verlassen wir erneut die Asphaltstraße und beginnen den zweiten harten Abschnitt der Route, der zwischen den Olivenhainen bis km 28,4 ansteigt. Wir radeln jetzt auf dem unbefestigten Hauptweg ständig bergauf und bergab bis Kilometer 30,3, wo wir uns in der Nähe einer Kreuzung nach rechts wenden und sofort anschließend links in die Via Borghettaccio einbiegen. Bei Kilometer 30,8 schlagen wir links die Asphaltstraße ein, die nach wenigen Kilometern wieder auf die Hauptstraße stößt (km 33). Hier biegen wir rechts ab und fahren bergauf zur Altstadt von Assisi zurück.




Was Sie sich unbedingt anschauen sollten

Die Besichtigung der Altstadt von Assisi, von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt, ist ein absolutes Muss. Sehenswert sind die Basilika Santa Chiara, das Kloster San Domenico und die großartige Basilika San Francesco.

Gleich außerhalb der Stadtmauer ragt die Rocca Maggiore hoch über der Stadt empor; sie wurde 1367 von Kardinal Albornoz über der zuvor bestehenden Struktur einer antiken Feudalburg (1174) wieder aufgebaut.

Die Altstadt von Spello präsentiert sich zwar mit mittelalterlichen Merkmalen, hat aber auch viele Zeugnisse aus der römischen Koloniezeit bewahrt, darunter das Theater, das Amphitheater, die Thermen und der sog. Augustusbogen.

Eines der eindrucksvollsten Kirchengebäude ist hier die Kirche Santa Maria Maggiore (12.-13. Jh.), die wertvolle Kunstschätze beherbergt, darunter Fresken des Pinturicchio und Gemälde des Perugino. Gleich außerhalb von Spello liegt die Villa Fidelia (16. Jh.); sie wurde an der Stelle errichtet, an der sich früher ein Venustempel, das Theater und die Thermen befanden.

Außerdem kann man natürlich die Schönheit der Landschaft genießen, die diese größtenteils innerhalb des Regionalparks des Monte Subasio verlaufende Tour auszeichnet.


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