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ROUTE 18


Ein atemberaubendes Panorama von Costacciaro bis zum Monte Cucco
Costacciaro, Sigillo, Scheggia, Monte Cucco

Routen Schwer

Sie richten sich an geübte Biker mit ausgezeichnetem Trainingsniveau und guten Fahrfähigkeiten. Für diese Routen ist sowohl Erfahrung als auch ein technisch zuverlässiges MTB erforderlich

Technische Daten

Abfahrt und Ankunft: Costacciaro
Länge: 32 km
Höhenunterschied: 1.350 m
Schwierigkeitsgrad: schwer
Straßenbelag: 60% unbefestigt, 40% Asphalt
Sehenswertes in dieser Gegend: Costacciaro, Sigillo, Scheggia, Monte Cucco

Costacciaro ist ein kleines, am Fuß des Monte Cucco liegendes Dorf. Das Gebiet ist ideal für alle Wander- und Mountainbikefans, da es unendlich viele Möglichkeiten für Wanderungen und Radtouren gibt.

Die hier beschriebene Route schlängelt sich über Wiesen und durch Buchenwälder, bietet fantastische Ausblicke auf Umbrien und die Marken und streift einige der schönsten und faszinierendsten Punkte des Regionalparks. Die aufgrund des Höhenunterschiedes von über 1.300m und der vielen ansteigenden Abschnitte zwar schwierige, aber machbare Strecke zeichnet sich durch einige vergnügliche Singletrails aus, bei denen man jedoch manchmal vom Rad steigen und zu Fuß weitergehen muss.

Wir starten vom Corso Mazzini in der Ortsmitte von Costacciaro, fahren Richtung Scheggia aus dem Dorf und radeln einige Kilometer auf der Via Flaminia, auf der man auf den Verkehr Acht geben muss. Bei Kilometer 3 verlassen wir die Hauptstraße und biegen rechts Richtung Coldagello ab. Nachdem wir die Wallfahrtskirche Madonna delle Grazie hinter uns gelassen haben, erreichen wir bei Kilometer 4,8 die Ortschaft Costa San Savino. Hier fahren wir rechts weiter, nehmen einen steilen Anstieg in Angriff und folgen den Hinweisschildern Weg Nr. 45. Bei Kilometer 5,1 verlassen wir die Asphaltstraße, um rechts den schmalen, im Gras verlaufenden Singletrail einzuschlagen: Aufpassen, da er nicht einfach zu finden ist. Gleich anschließend wenden wir uns nach links und beginnen einen 600m langen und sehr steilen Anstieg, bei dem die weniger trainierten Radler wahrscheinlich absteigen müssen. Wer dieses Stück vermeiden will, kann auf der Flaminia weiterfahren bis Scheggia und dann auf dem unbefestigten und weniger steilen Hauptweg bergauf zum Monte Cucco radeln.

Der anstrengendste Abschnitt endet bei Kilometer 5,6, wo wir rechts abbiegen und zum Gipfel des Monte Cucco hinauffahren. An den nächsten Kreuzungen halten wir uns immer rechts und erreichen bei Kilometer 11,1 Punta Sasso Pecoraro, von wo wir einen atemberaubenden Blick genießen können. Wir fahren jetzt in den Park, radeln um die Hochebene Pian delle Macinare und schlagen gleich danach den Weg Nr. 1 ein (km 14,3), der rund um den Gipfel des Monte Cucco führt. Wer will, kann die Radtour abkürzen, indem er den Hinweisschildern nach Costacciaro folgt und auf der Asphaltstraße, auf die man bei Kilometer 12,5 stößt, zum Ausgangspunkt zurückradelt.

Der erste Kilometer des Pfades weist einige unbefahrbare Abschnitte auf, weshalb man mehrmals zu Fuß gehen muss. Danach wird der durch den Wald führende Singletrail jedoch befahrbar und macht sicherlich viel Spaß.

Bei Kilometer 18,5 stoßen wir wieder auf Asphalt und bei Kilometer 19,6 endet der Anstieg: Wir wenden uns nach links und radeln auf der Asphaltstraße bergab. Bei Kilometer 22 verlassen wir die Asphaltstraße wieder, fahren links und folgen den Hinweisschildern Weg Nr. 37, der uns über eine schnelle und steinige Abfahrt nach Sigillo bringt (km 25,8).

Von hier kehren wir nach Costacciaro zurück, wobei wir dank unbefestigter Parallelstraßen die befahrene Via Flaminia größtenteils vermeiden können. Bei Kilometer 32 kommen wir zur Ortsmitte zurück.




Was Sie sich unbedingt anschauen sollten

Costacciaro, ein charakteristisches umbrisches Dorf, liegt auf dem Gipfel eines Hügels am Fuß des Monte Cucco. Im historischen Ortskern kann man die Kirche San Francesco (13. Jh.) mit der romanisch-gotischen Fassade aus dem Kalkstein des Monte Cucco besichtigen: In der Kirche sind Fresken von Orlando Merlini und in einer Seitenkapelle die Gebeine des Seligen Thomas zu sehen. Sehr interessant sind sowohl die Ruine der Rocca del Cassero, eine gewaltige, im Jahr 1477 errichtete Bastion, als auch die Überreste der Stadtmauer mit dem Stadtturm.

Nur wenige Kilometer von Costacciaro entfernt lohnt sich die Besichtigung der Örtchen Scheggia, eine Siedlung römischen Ursprungs, in deren Nähe zahlreiche Überreste der antiken Via Flaminia zu sehen sind, und Sigillo, das schon von den Umbrern bewohnt war und dann römisches Munizipium wurde.

Die Natur- und Sportliebhaber werden von den Landschaften im Regionalpark des Monte Cucco, der dieses Gebiet der Region beherrscht, fasziniert sein. Der Park zeichnet sich nicht nur durch ausgedehnte grüne Wiesen und jahrhundertealte Buchenwälder aus, sondern auch durch Karstgrotten, Schluchten, Quellen und Wasserläufe.


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