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ROUTE 15


Wälder und Anstiege auf den Hügeln des Trasimenischen Sees
Passignano, Tuoro, Castel Rigone, Magione, Park des Trasimenischen Sees

Routen Schwer

Sie richten sich an geübte Biker mit ausgezeichnetem Trainingsniveau und guten Fahrfähigkeiten. Für diese Routen ist sowohl Erfahrung als auch ein technisch zuverlässiges MTB erforderlich

Technische Daten

Abfahrt und Ankunft: Passignano sul Trasimeno
Länge: 48 km
Höhenunterschied: 1.100 m
Schwierigkeitsgrad: schwer
Straßenbelag: 70% unbefestigt, 30% Asphalt
Sehenswertes in dieser Gegend: Passignano, Tuoro, Castel Rigone, Magione, Park des Trasimenischen Sees

Die Route beginnt in Passignano und schlängelt sich durch die dichten Wälder der nördlich des Trasimenischen Sees emporragenden Hügel. Der beschwerlichste, aber auch spektakulärste Abschnitt ist das mittlere Teilstück, das bis zum Gosparini-Pass und zu den Hängen des Monte Castiglione ansteigt. Diese Radtour weist zwar keine unüberwindbaren Steigungen auf, sollte jedoch angesichts der Streckenlänge und des beachtlichen Höhenunterschiedes nur von erfahrenen Bikern in Angriff genommen werden.

Wir starten vom Parkplatz an der Seepromenade in Passignano, in der Nähe des Auditoriums und des Restaurants Quattro Camini, und fahren in Richtung Arezzo aus dem Ort. Nach 2,5 Kilometern biegen wir links Richtung Recycling-Anlage ab und verlassen die Asphaltstraße: Wir überqueren die Bahnlinie und fahren rechts auf den Radweg des Trasimenischen Sees, auf dem wir dann nur wenige Meter vom Seeufer entfernt zwischen Wäldern und Wiesen 10 Kilometer bis nach Borghetto radeln.

In Borghetto biegen wir rechts und nach der Unterführung der E45 links ab und verlassen die Hauptstraße. Nachdem wir eine kurze Steigung auf Asphalt überwunden haben, wenden wir uns nach rechts und folgen den gelben Hinweisschildern „mtb“. Nach 300m schlagen wir links den unbefestigten Weg nach Montegualandro ein und beginnen den ersten langen Anstieg (Foto links).

Jetzt fängt der schönste Teil dieser Route an: Der Weg schlängelt sich durch dichte Wälder und bietet herrliche Ausblicke auf den See und die umliegenden Täler (wir empfehlen, diese Radtour im Herbst zu machen, um die wirklich einzigartige Farbenpracht bewundern zu können). Nach einem langen ständig bergauf und bergab führenden Abschnitt endet der Anstieg auf dem Bergkamm. Bei Kilometer 26,5 biegen wir links ab und fahren erneut bergauf bis zum Gosparini-Pass, ein weiterer großartiger Aussichtspunkt.

Hier wenden wir uns nach rechts und radeln immer weiter bergauf, wobei wir noch mehrere Kilometer auf dem Bergkamm bleiben (Foto rechts oben). Wir überwinden zwei technische, bergab führende Abschnitte und kehren erst bei Kilometer 41,2 wieder auf die Asphaltstraße zurück (sehr geübte Radler können bei Kilometer 39,4 den rechts abgehenden Singletrail nehmen und dann bergab fahren, bis sie auf die Asphaltstraße stoßen; von hier können sie den Hinweisschildern nach Passignano folgen, um zum Ausgangspunkt zurückzukehren). Hier biegen wir rechts ab und beginnen die Panorama-Abfahrt, die uns nach wenigen Kilometern zum Ausgangspunkt zurückbringt.




Was Sie sich unbedingt anschauen sollten

Passignano, geschützt von der Stadtmauer und der Festung, präsentiert sich immer noch in der Gestalt eines befestigten Ortes. Zu den künstlerisch wertvollen Gebäuden gehören die Kirche San Cristoforo und die Kirche San Rocco.

Von hier besteht auch die Möglichkeit einer Überfahrt mit dem Fährschiff zu den zwei Inseln Isola Maggiore und Isola Polvese. In Magione sollte man die Burg der Malteserritter besichtigen, eine der schönsten Burgen Umbriens, die sich durch ihren quadratischen Grundriss und die runden Wachtürme auszeichnet. Die heutige Struktur entstand über der Kernstruktur eines im 12.

Jh. von den Malteserrittern gegründeten Hospiz und ist das Ergebnis eines Ausbaus der zuvor existierenden Burg. Bei dieser Erweiterung wurde auch eine antike Benediktinerabtei des 12. Jh. einverleibt, früher vermutlich ein Sitz des Templerordens.

Wunderschön sind die Hügel, die den See einrahmen und auf denen der größte Teil der Route verläuft. Hier kann man großartige Ausblicke auf die umliegenden Wälder und auf den See genießen (Foto rechts unten). Sehenswert in der Umgebung sind die alten Dörfer Castel Rigone, Montecolognola und Monte del Lago.


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