Routen » Mittel » Route 13 (Amelia und die umliegenden Wälder)

ROUTE 13


Amelia und die umliegenden Wälder
Amelia, Narni, Porchiano, Lugnano in Teverina, Collicello

Itinerari Medi

Routen Mittel

Sie stellen den Berührungspunkt zwischen dem Fahrradtouristen und dem erfahrenen Biker dar. Sie sollten vorzugsweise mit einem MTB mit gefederter Gabel gefahren werden und erfordern ein gewisses Trainingsniveau.

Technische Daten

Abfahrt und Ankunft: Amelia
Länge: 30 km
Höhenunterschied: 950 m
Schwierigkeitsgrad: mittel-schwer
Straßenbelag: 90% unbefestigt, 10% Asphalt
Sehenswertes in dieser Gegend: Amelia, Narni, Porchiano, Lugnano in Teverina, Collicello

Die Route startet im Park Rio Grande, ca. zwei Kilometer von Amelia entfernt, und steigt von dort inmitten einer großartigen und unberührten Natur sofort nach Cappuccini und Sambucetole an.

Aufgrund der Streckenlänge von 30 Kilometern und vor allem wegen der ständig bergauf und bergab führenden Wege und des teilweise sehr holprigen Straßenbelags (besonders beim ersten Anstieg) ist diese Radtour nur für Biker mit einem Mindestmaß an Training und Erfahrung geeignet. Weniger geübte Radler können sie zwar auch bewältigen, müssen jedoch ihre Kräfte gut dosieren, um nicht völlig erschöpft anzukommen, und werden vermutlich bei einigen Abschnitten gezwungen sein, zu Fuß zu gehen. Zum Ausgleich sind dann aber die letzten 13 Kilometer fast eine einzige Abfahrt.

Wir radeln vom Park Rio Grande los, verlassen sofort die Asphaltstraße und beginnen auf einem links abgehenden steilen unbefestigten Weg den Anstieg nach Sambucetole. Bei Kilometer 1,3 stoßen wir noch einmal kurz auf Asphalt, verlassen ihn aber nach 300m schon wieder und schlagen links den unbefestigten Weg ein. Jetzt radeln wir auf diesem ständig bergauf und bergab verlaufenden Weg durch den Wald und können einen herrlichen Blick auf Amelia genießen.

Bei Kilometer 4,9 biegen wir auf der Höhe einer Ädikula mit einer Madonnenstatuette rechts und bei Kilometer 5,8 wieder rechts ab und beginnen die erste richtige Steigung der Strecke; aufgrund des steinigen Bodens, bei dem die Reifen häufig keinen richtigen Grip haben, erweist sich dieser Anstieg als recht schwierig.

Am Ende des Aufstiegs bei Kilometer 7,7 radeln wir bergab bis zu dem charakteristischen Dorf Collicello, wo wir eine Rast einlegen können, um an dem Brunnen gleich hinter dem Torbogen des Dorfes unsere Wasserflaschen aufzufüllen.

Wir wenden uns jetzt nach links in Richtung Frattuccia und nehmen den zweiten (und längeren) Anstieg der Route in Angriff, der bei Kilometer 17,2 endet. Dort nehmen wir auf der Höhe eines Waldplatzes und einer Kreuzung von mehreren unbefestigten Wegen den ersten Waldweg links, folgen den Hinweisen eines Holzschildes nach Macchie und beginnen, bergab zu radeln. Der anstrengende Teil der Radtour endet praktisch hier, da es jetzt bin nach Amelia fast nur noch bergab geht. Die Abfahrt ist schnell und macht Spaß, erfordert aber auf dem ersten Kilometer etwas Vorsicht, da der Weg ziemlich holprig ist und der Waldschatten die Sicht einschränkt.

Bei Kilometer 22 erreichen wir das kleine Dorf Macchie, fahren von hier ca. einen Kilometer auf Asphalt, kehren aber bei Kilometer 23,5 auf einen unbefestigten Weg zurück, der rechts abgeht und zum Ferienbauernhof „Rocco Basso“ führt. Wir radeln einige Kilometer auf der Hochebene in einem spektakulären Streckenabschnitt, der sich über Wiesen und Weiden schlängelt. Anschließend gelangen wir in den Wald der „Cavallerizza“ und fahren dann bergab bis zum Park Rio Grande, in dem unsere Route durch die Wälder von Amelia endet.




Was Sie sich unbedingt anschauen sollten

Amelia, Ausgangspunkt dieser Route, ist einer der bezauberndsten historischen Orte in Umbrien: Zu den wichtigsten Gebäuden innerhalb des polygonalen Mauergürtels gehören die Kathedrale, das Kloster San Magno, die Kirchen San Francesco und San Agostino sowie die Landkirche Madonna delle Cinque Fonti, die einer Legende zufolge dem hl. Franziskus Unterkunft gewährte. Ausgesprochen sehenswert sind der Palazzo Nacci aus dem 15. Jh., die Palazzi Farrattini und Petrignani des 16. Jh., der Stadtturm, das Symbol der kommunalen Unabhängigkeit, und das prachtvolle Theater aus dem 18. Jahrhundert.

Wunderschön ist auch das umliegende Gebiet, durch das unsere Tour führt, mit seinen sanften, von Steineichenwäldern bedeckten Hügeln, der mediterranen Macchie und den Wiesen.

Hier lohnt sich die Besichtigung der auf diesen Hügeln gelegenen befestigten Städtchen mittelalterlichen Ursprungs Giove, Penna in Teverina, Lugnano in Teverina und Porchiano sowie der kleinen Dörfer Collicello, Sambucetole und Macchie.


Valid XHTML/CSS / Desing & Code Bifoz.com

© Copyright 2008-2011 Bike in Umbria