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ROUTE 07


Città di Castello und der Umbrisch-Märkische Apennin
Città di Castello, Bocca Serriola, San Giustino, Terme di Fontecchio, Wallfahrtskirche Belvedere

Routen Mittel

Sie stellen den Berührungspunkt zwischen dem Fahrradtouristen und dem erfahrenen Biker dar. Sie sollten vorzugsweise mit einem MTB mit gefederter Gabel gefahren werden und erfordern ein gewisses Trainingsniveau.

Technische Daten

Abfahrt und Ankunft: Città di Castello
Länge: 32,2 km
Höhenunterschied: 730 m
Schwierigkeitsgrad: mittel
Straßenbelag: 55% unbefestigt, 45% Asphalt
Sehenswertes in dieser Gegend: Città di Castello, Bocca Serriola, San Giustino, Terme di Fontecchio, Wallfahrtskirche Belvedere

Diese Route beginnt an der Radrennbahn von Città di Castello, ganz in der Nähe der Altstadt. Sie führt am Thermalbad „Terme di Fontecchio“ vorbei und steigt dann zwischen den Wäldern einer faszinierenden und stillen Landschaft bis nach Bocca Serriola, zum Monte Fumo und zum Umbrisch-Märkischen Appenin an.

Die Radtour ist praktisch in zwei Abschnitte unterteilt: Der erste führt überwiegend bergauf, beim zweiten geht es immer bergab. Der eigentliche, über 10 Kilometer lange Anstieg beginnt nach dem Thermalbad Fontecchio, doch mit Ausnahme eines kurzen Abschnittes von 300m (der nach der Ortschaft Fraccano bei km 12,7 zu bewältigen ist) weist er keine signifikanten Steigungen auf.

Nach der Abfahrt an der Radrennbahn radeln wir über eine Reihe von Kreisverkehren in Richtung Fano; bei Kilometer 1,8 biegen wir dann rechts Richtung Stadtmitte von Città di Castello ab. Auf der Höhe des Friedhofs wenden wir uns nach links und erreichen die Terme di Fontecchio (km 5,2), wo der unbefestigte Weg beginnt (wer nicht so lange auf der Asphaltstraße fahren und die Route abkürzen möchte, kann direkt von hier starten).

Gleich nach dem Thermalbad beginnt der Anstieg, der uns mit ziemlich gleichmäßigen Steigungen auf den Monte Penna auf eine Höhe von über 800m bringt: Da die Bergfahrt gleichmäßig verläuft und nur wenige technische Abschnitte aufweist, kann sie auch von weniger trainierten Radlern bewältigt werden; wichtig ist, sie mit einer angemessenen Geschwindigkeit in Angriff zu nehmen, um ohne übermäßige Mühe an Höhe zu gewinnen.

Bei Kilometer 15,5 erreichen wir den Monte Penna. Hier biegen wir links ab und beginnen einen spektakulären, leicht bergauf und bergab führenden Abschnitt auf dem Bergkamm, wobei wir fantastische Ausblicke auf die Marken und auf Umbrien genießen können (Foto linke Seite).

Nachdem wir einen kurzen anspruchsvollen Anstieg überwunden haben, biegen wir bei Kilometer 17,4 links und sofort danach rechts ab und beginnen die Talfahrt. Die schnelle Abfahrt ist zwar technisch nicht anspruchsvoll, doch weniger erfahrene Radler sollten auf alle Fälle vorsichtig sein.

Hinter einer kleinen Furt bei Kilometer 21,6 wird die ins Tal führende Abfahrt sanfter und schlängelt sich durch eine unberührte Landschaft. Bei Kilometer 24 kehren wir zwar auf Asphalt zurück, sind aber immer noch fern ab vom Verkehr und radeln zwischen Sonnenblumen- und Weizenfeldern weiter talwärts.

Bei Kilometer 28,5 halten wir uns rechts, biegen dann nach 500m links ab und fahren über dieselben Kreisverkehre wie schon zu Beginn der Route. Hier müssen wir auf den jetzt stärkeren Verkehr aufpassen, erreichen aber schon nach kurzer Zeit wieder den Ausgangspunkt.




Was Sie sich unbedingt anschauen sollten

Città di Castello, eine der wichtigsten umbrischen Städte und Mittelpunkt des Oberen Tibertals, zeichnet sich mit den eleganten Renaissance-Architekturen, den Höfen und Loggien und den herrschaftlichen Palazzi durch eine eindrucksvolle Atmosphäre aus. Hier kann man die monumentale Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert sowie die Kirchen Santa Maria Maggiore, Santa Maria delle Grazie, San Francesco und San Domenico besichtigen.

Absolut sehenswert ist auch die Städtische Pinakothek mit Meisterwerken von Raffaello, Luca Signorelli, Ghirlandaio, Raffaellino del Colle und Pomarancio.

In der Umgebung sollte man das Oratorium San Crescentino in Morra, in dem einige prächtige Fresken von Luca Signorelli zu sehen sind (die Geißelung und die Kreuzigung), die Pieve in Canoscio, die Wallfahrtskirche Belvedere (die entlang der Route liegt), die Abtei Badia Petroia sowie die Villa della


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