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ROUTE 04


Zug + Fahrrad: von Ponte Pattoli nach Umbertide
Umbertide, Flusspark des Tiber

Routen Leicht

Sie eignen sich für alle und können auch mit ungefedertem MTB gefahren werden. Sie haben keine technischen Abschnitte, zeichnen sich durch eine relativ kurze Streckenlänge aus und verlaufen überwiegend durch flache oder nur leicht ansteigende Gebiete.

Technische Daten

Abfahrt: Ponte Pattoli
Ankunft: Umbertide
Länge: 24,5 km
Höhenunterschied: 200 m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Straßenbelag: 30% unbefestigt, 70% Asphalt
Sehenswertes in dieser Gegend: Umbertide, Flusspark des Tiber

Diese überwiegend durch flaches Gebiet verlaufende Route ist praktisch die Fortsetzung der vorigen Radtour, die entlang dem Tiber von Perugia nach Ponte Pattoli führt (angesichts des praktisch nicht existenten Höhenunterschiedes können durchtrainierte Biker beide Routen an einem einzigen Tag bewältigen).

Die hier beschriebene Route führt dagegen von Ponte Pattoli bis nach Umbertide, von wo man dann entweder mit dem MTB denselben Weg zurückradeln oder aber den Zug nehmen kann.

Der Ausgangspunkt ist deshalb der Bahnhof von Ponte Pattoli. Von hier fahren wir links Richtung Ortsmitte, dann wieder links, und sofort nach der Tiberbrücke (km 1,2) wenden wir uns nach rechts in Richtung Migiana di Monte Tezio. Auf der Höhe der Kirche biegen wir rechts Richtung Sportplatz ab und radeln dann zwischen Wiesen und Wäldern am Fuß des Monte Tezio durch das Tibertal. Bei Kilometer 3,2 halten wir uns rechts und verlassen die Asphaltstraße, während wir bei Kilometer 6,6 erneut auf Asphalt stoßen, dort links abbiegen und Richtung La Bruna (km 9,5) radeln.

Am Ende eines vollkommen flach verlaufenden unbefestigten Abschnitts können wir bei Kilometer 17,5 links die antike Kamaldulenserabtei aus dem Jahr 1.000 sehen, die eine Besichtigung wert ist. Weiter geht es auf der Asphaltstraße Richtung Umbertide, wo wir bei Kilometer 22 ankommen. Nach der Tiberbrücke biegen wir rechts ab, überqueren den Bahnübergang und bevor wir uns Richtung Bahnhof wenden, radeln wir auf dem unbefestigten Weg am Ufer des Flusses, der entlang der Stadtmauer fließt. Nachdem wir die Altstadt mit ihren Kirchen und der beeindruckenden Rocca des 14. Jh. besichtigt haben, erreichen wir den Bahnhof und kehren mit dem Zug zum Ausgangspunkt zurück.




Was Sie sich unbedingt anschauen sollten

In der Altstadt von Umbertide ragt die Rocca empor, eine prächtige mittelalterliche Festung und seit jeher Wahrzeichen der Stadt. In der komplett restaurierten Festung ist heute das Zentrum für Zeitgenössische Kunst untergebracht. Bemerkenswert sind auch die Kirchen Santa Maria della Reggia und Santa Croce. Ebenfalls sehenswert sind die Kirchen San Bernardino (1556), Santa Maria della Pietà (1486) mit einem Pinturicchio zugeschriebenen Freskogemälde sowie San Francesco, die älteste Kirche Umbertides (1299).

Entlang der Radtourstrecke lohnt sich die Besichtigung der Einsiedelei Montecorona: Sie wurde inmitten eines Buchen- und Kastanienwaldes auf 700m Höhe errichtet und überragt die unterhalb liegende, im Jahr 1008 gegründete Kamaldulenserabtei.


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