Routen » Radwanderstrecke Assisi–Spoleto » Etappe 01 (von Assisi nach Bevagna)

Etappe 01


von Assisi nach Bevagna
Assisi, Santa Maria degli Angeli, Rivotorto, Einsiedelei "Eremo delle Carceri", Cannara, Bevagna

Technische Daten

Abfahrt: Assisi
Ankunft: Bevagna
Länge: 26,1km
Höhenunterschied: 150m
Schwierigkeitsgrad: leicht
Straßenbelag: Asphalt, unbefestigt
Empfohlenes Rad: Straßenrad, Tourenrad, MTB
Sehenswertes in dieser Gegend: Assisi, Santa Maria degli Angeli, Rivotorto, Einsiedelei "Eremo delle Carceri", Cannara, Bevagna

Die erste Etappe, in die man die Radstrecke zwischen Assisi und Spoleto einteilen kann, startet von einem der schönsten und eindrucksvollsten Orte in Umbrien: Der Vorplatz der Unterkirche am Fuß der prachtvollen Basilika San Francesco.

Da die von Assisi nach Bevagna führende Route mit Ausnahme des 1km langen Anstiegs im Ortskern von Assisi ganz ohne schwierige Abschnitte fast vollständig bergab und durch flaches Gebiet verläuft, ist sie auch für Anfänger wirklich ideal. Diese Etappe nutzt keinen eigenen ausgeschilderten Radwanderweg, sondern verläuft fast immer auf ausgesprochen verkehrsarmen Nebenstraßen oder Naturwegen. Die Straßen sind fast immer asphaltiert, abgesehen von dem 3km langen unbefestigten Weg zwischen Cannara und Cantalupo.

Wir starten am Fuß der Basilika, radeln auf der Via Frate Elia bergab, kommen an San Pietro vorbei und beginnen dann den Anstieg entlang der Stadtmitte von Assisi, bis wir die wundervolle Basilika Santa Chiara (km 1,1) erreichen. Dort fahren wir links immer weiter aufwärts bis zur Piazza del Comune und dann bis zur Kreuzung mit der Hauptstraße: Bis Bevagna gibt es jetzt keinen einzigen Meter Steigung mehr.

Hier biegen wir rechts ab und müssen dann auf den Verkehr achten, bis wir bei Kilometer 3,1 links die steil bergab führende Straße in Richtung San Damiano einschlagen. Am Ende der Abfahrt wenden wir uns nach links und erreichen kurz danach die Wallfahrtskirche von Rivotorto (km 6,4).

Wir radeln geradeaus bis zum Ortskern von Rivotorto, wo wir rechts in die Via Santa Maria della Spina einbiegen und durch eine enge Unterführung, die weniger erfahrene Radler zu Fuß durchqueren können, auf die andere Seite der E45 gelangen. Sofort anschließend biegen wir links ab und radeln jetzt auf einem Netz vollkommen verkehrsfreier ländlicher Straßen bis nach Cannara. Auf diesem Abschnitt können wir die Aromen und die Landschaften dieses Winkels Umbriens in aller Ruhe genießen.

In Cannara nutzen wir für einen knappen Kilometer das Hauptstraßennetz, bevor wir erneut links abbiegen und auf einem unbefestigt werdenden Weg ca. 3km am Flussdeich entlangfahren: Dank seines kompakten Untergrundes kann dieser Weg sogar auch mit einem Rennrad gefahren werden.

Die Straße schlängelt sich durch grüne ländliche Gegenden und bringt uns schließlich nach Cantalupo. Hier biegen wir links ab und radeln auf Nebenstraßen weiter in Richtung Bevagna.

Bei Kilometer 22,6 nutzen wir eine Unterführung für Fußgänger und Fahrräder, um auf die andere Seite der Hauptstraße zu gelangen und fahren dann weiter in Richtung Bevagna, wo wir bei Kilometer 25,5 ankommen. Wir radeln in den historischen Ortskern und durch die Gassen der Stadtmitte und erreichen bald darauf die Piazza Silvestri, das Herz dieser wunderschönen Kunststadt.




Sehenswertes

Als erstes sollte man natürlich das Städtchen Assisi besichtigen, das schon bei der vierten Etappe der Via Francigena des hl. Franziskus beschrieben wurde. Im historischen Ortskern dieser Stadt, die von der UNE SCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, lohnt sich die Besichtigung der Basilika Santa Chiara, des Klosters San Domenico und der prachtvollen Basilika San Francesco.

Gleich außerhalb der Stadtmauer ragt die beeindruckende Rocca Maggiore hoch über der Stadt empor; sie wurde 1367 von Kardinal Albornoz über der zuvor bestehenden Struktur (1174) einer antiken Feudalburg wieder aufgebaut.

Kurz nach der Abfahrt von Assisi stößt man auf die Basilika von Rivotorto. Sie wurde zum Schutz der franziskanischen „Hütte“ errichtet, in der Franziskus einige Zeit lebte.

In Cannara sind die Kirche San Biagio, Beispiel der umbrischen Spätromanik, die Kirche San Matteo (14. Jh.) mit einem Triptychon von Alunni und einer Holzstatue der Schmerzensjungfrau, sowie die Kirche San Sebastiano, Sitz der Pinakothek, besonders interessant.

Und schließlich erreicht man den antiken Ort Bevagna, der sich mit einer intakten mittelalterlichen Struktur präsentiert, aber auch zahlreiche Zeugnisse aus der römischen Zeit beherbergt. In der Dorfmitte sind die herrliche Piazza Silvestri, der Palazzo dei Consoli (1270), in dem das Theater Torti untergebracht ist, die romanischen Kirchen San Silvestro und San Michele, beide von Ende des 12. Jh., sowie die Kirche San Domenico e Giacomo (1291) eine Besichtigung wert. Am höchsten Punkt des Städtchens ragt die Kirche San Francesco (Ende 13. Jh.) empor: Neben dem Altar befindet sich der Stein, auf dem der hl. Franziskus während seiner Vogelpredigt in Pian d´Arca kniete.


Valid XHTML/CSS / Desing & Code Bifoz.com

© Copyright 2008-2011 Bike in Umbria